Nissan Cube
Die dritte Generation des ikonischen Nissan Cube verfolgt wie sein Vorgänger einen für Automobile völlig neuen Designansatz. Nicht nur die vielen asymmetrischen Elemente wahren bewusst Distanz zum traditionellen Verständnis von Automobildesign. „Die Kombination aus unverwechselbarem Design, tatsächlich messbarer Geräumigkeit und freundlicher Ausstrahlung wird dem Cube eine einzigartige Position im Markt sichern“, ist Simon Thomas, Senior Vice President Sales & Marketing bei Nissan Europa, überzeugt. „In ihn können sich Menschen aller Altersklassen verlieben, selbst wenn sie sich normalerweise nicht für Autos interessieren.“
Aufregend rational
Der sehr aufrechte, kubische und asymmetrische Karosseriekörper hebt den Cube aus der Masse heutiger Großserienautomobile mühelos heraus. Zugleich trumpft er aber auch mit stark rational geprägten Kaufargumenten auf.
Bulldogge mit Sonnenbrille
Der Cube Jahrgang 2009 baut auf der Design-DNA des Vorgängers auf, ist jedoch insgesamt etwas rundlicher und weicher gezeichnet. Dennoch wirkt er dynamischer und steht dank großzügiger Spurweiten (1,48 Meter) jetzt noch satter auf der Straße. Als Folge eines im Verhältnis zur Gesamtlänge von 3,98 Metern recht langen Radstands von 2,53 Metern rückten die Räder an die äußersten Ecken. So erreichte Nissan eine ungewöhnlich gute Raumausnutzung und Proportionen, welche die Designer mit dem Bild einer „Bulldogge mit Sonnenbrille“ vergleichen.
Eine weitere Eigenart des Nissan Cube ist die Gestaltung des gläsernen Aufbaus. Die A-Säulen rückten weit nach außen und stehen sehr steil, was der Sicht nach vorn zugute kommt. Der Ausschnitt der vorderen Seitenscheiben erinnert an Bilderrahmen für persönliche Fotografien, während das um die Ecke gezogene Seit-/ Rückfenster bei Fahrspurwechseln und beim rückwärts Einparken die Sicht nach schräg hinten verbessert.
Im Gegensatz zu geteilten oder nach oben aufschwingenden Heckklappen öffnet die hintere Eingangspforte des neuen Cube im Stil einer Kühlschranktür. Und zwar auch unter beengten Platzverhältnissen wie beim parallelen Parken oder wenn eine Mauer oder ein anderes Hindernis im Weg steht.
Passend zum kecken Auftritt lackiert Nissan den Cube in einigen besonders auffälligen Farben. Sie tragen so ausgefallene Namen wie Witty Military, White Pearl, Sea Turquoise oder Bitter Chocolate.
Interieur im Stil eines bequemen Lounge-Sofas
Fahrer und Beifahrer nehmen im neuen Nissan Cube auf zwei komfortablen Einzelsitzen Platz; im Heck wartet eine verschieb- und umlegbare Bank im Stil eines Lounge-Sofas.
Die Rückbank ist in drei verschiedenen Positionen fixierbar und – wie im Kino – etwas höher eingebaut als die Vordersitze. Dank dieser „Stadion-Bestuhlung“ genießen die Fondinsassen ein Plus an Komfort und eine bessere Rundumsicht.
Stressfreies Fahren auch bei Sommerhitze
Das stressfreie Fahren im Cube hat eine Reihe von Gründen: Es beginnt bei der hohen Sitzposition – möglich gemacht durch die 1,65 Meter hohe Karosserie. Dazu kommen eine kurze Haube, die der Fahrer bis auf einen ganz kurzen Abschnitt komplett einsehen kann, und die ungetrübte Rundumsicht beim Parken und Rückwärtsfahren.
Darüber hinaus werden Cube-Besitzer die gute Übersichtlichkeit ihres Automobils zu schätzen wissen – wozu vor allem die asymmetrisch gestaltete Heckpartie beiträgt. Die Hecktür eröffnet leichten Zugang zum Kofferraum und ist an der Fahrerseite aufgehängt. Dadurch ergibt sich eine ungehinderte Sicht auf die am weitesten entfernte Ecke des Autos – was sich beim Zurücksetzen auszahlt.
Das große Sonnendach steigert den Wohlfühlfaktor erheblich. Neben einem konventionellen, ausziehbaren Rollo findet sich eine sehr japanische Lösung für heiße Sommertage: Eine Shoji-Jalousie, die an das traditionelle japanische Reispapier erinnert. Durch sie gelangt Licht ins Innere, ohne dadurch die Aufheizung zu forcieren.
Weitere teils clevere, teils witzige Details des Interieurs sind die scheinbar schwebenden Instrumente mit asymmetrischen blauen und weißen Anzeigen. Durch die farbliche Differenzierung wollen die Designer eine eindeutige Unterscheidung zwischen Drehzahlmesser und Tachometer erreichen. Die Anzeigenadeln schwingen – wie sonst nur bei sportlichen Fahrzeugen – beim Starten des Motors kurz aus, während die abgestufte Beleuchtung die Skalen bei Nacht wie einen weißen Mond und eine blaue Erde erstrahlen lassen.
Praktische Ablagen sowie Getränke- oder Flaschenhalter finden sich im Cube zuhauf. Dazu kommen multifunktionale Haken zum Aufhängen von Einkaufstüten oder Hüten, die an diversen Orten – darunter am Armaturenbrett und an den hinteren Türen – angebracht werden können.
Nissan offeriert den neuen Cube in zwei Innenraum-Trims: Schwarz und Beige. Beide Ausstattungen gefallen durch einen gesteppten Stoff in Kunstleder-Anmutung und wellenförmige Ziernähte.





